INSEL INSTITUT INFORMATIONEN FORSCHUNGEN PROJEKTE PUBLIK

INSELEXPERTISE

Inselexpertin

Das Forschungsinstitut übt eine umfassende Inselexpertise aus. Inseln üben seit Jahrhunderten eine romantische, ideelle, verklärte Faszination aus, welche auf eine andere, zu meinst prekärere Realität trifft. Und Inseln haben natürliche Grenzen und die Geschichte der Menschheit ist eine einzige Auseinandersetzung damit. Aber trotz ihrer Grenzen sowie Abgeschiedenheit, sind Inseln keine in sich geschlossenen Einheiten, sondern beziehen sich immer auf ein Anderes. Durch die naturgegebene Isolation ist die Inselgemeinschaft intensiver aufeinander angewiesen, es werden Veränderungen unmittelbarer wahrgenommen als in einem ressourcenreicheren Umfeld. In der Reduktion und Verbindung liegt die Chance, vorherrschende Wertesysteme in Frage zu stellen. Und das macht das vom Wasser umschlossene Land zu einem Paradigma der Offenheit, der Vielfältigkeit und des relationalen Denkens und somit zu einem eminenten Forschungsfeld des Insel Instituts.

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Institutsleitung

Die Institutsleitung besteht zurzeit aus Silvia Popp, einer ausgewiesenen Inselexpertin, die ihre Arbeit anfangs 2015 aufgenommen hat. Freie Mitarbeitende ergänzen die Arbeit des Instituts und gestalten mit ihren Beiträgen in Konferenzen und Kolloquien das Institut mit.

FORSCHUNGEN

Insel als Metapher
Forschungsaufenthalt in Island
bisherige Forschungsreisen
geplante Forschungsreisen

Inselexpertin

Um ein differenziertes Bild über die Beschaffenheit, Gewohnheiten und Eigenheiten von Inseln zu erhalten, wird in der ersten Phase eine Reihe von Forschungsreisen zu ausgewählten Inseln unternommen. Ferner finden längere Forschungsaufenthalte auf Inseln statt, um sich vertieft mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplant sind weitere Forschungsreisen zu unterschiedlichen Inseltypologien. Parallel dazu werden die Untersuchungen ausgeweitet; die Insel als Metapher für Grenzen, Isolation, Verbindung.



Insel als Metapher

Die Insel, eine Landmasse aus dem Wasser ragend mit natürlichen Grenzen. Die Insel, stellvertretend für mich, dich, ihr, wir, die Gesellschaft. Grenzen ein Thema, dass die Gesellschaft seit jeher beschäftigt, Grenzen des Körpers, Grenzen des Geistes, Grenzen des Landes - ohne Grenzen scheinen wir verloren und dennoch engen sie ein.

Forschungsaufenthalt in Island

Im Herbst 2016 forschte das Insel Institut zwei Monate in Island. Als Basis diente eine ehemalige Fischfabrik, Fish Factory Creative Centre, in Stöðvarfjörður in den wenig besiedelten Ostfjorden.
Als erstes hat die Inselexpertin ihre eigenen Vorurteile mit einem Protestmarsch über Bord geworfen. Und im Zuge des mehrwöchigen Aufenthaltes ist das Videosessay 'a study in three acts' über abgelegene Orte entstanden.
Um ferner weitere Eindrücke über Island, Land und Leute zu erhalten, wurde ein Roadtrip durch weitere Teile des Landes unternommen. Die Vorbereitung zu dieser Residency und die erlebten Erfahrungen wurden in öffentlichen Veranstaltungen im BEP-Atelier präsentiert.


bisherige Forschungsreisen

Saffainsel / Verkehrsinsel / Guernsey / Lützelau / Myst Island

Es wurden eine künstliche, eine fiktive Insel sowie eine Insel im übertragenen Sinne, eine inländische und eine ausländische Insel besucht. Trotz der unterschiedlichen Beschaffenheit und Nutzungen der einzelnen Insel wurden einige Ähnlichkeiten festgestellt. Durch die Abgeschiedenheit wurde eine gewisse Entschleunigung notiert. Viel Zeit kann mit warten, abwarten verbracht werden. Diese Eigenheit lässt sich vor allem bei den längerfristigen Inselbesuchenden oder permanent Residierenden feststellen. Im Gegenzug konnte beobachtet werden, dass vor allem die kurzfristigen Inselbesuchenden den Ort für Freizeitaktivitäten intensiv und sehr gezielt (Grillen, Rauchen, Joggen etc.) nutzen und sobald die Aktivität abgeschlossen ist, den Ort - zu meist ohne Spuren zu hinterlassen - wieder verlassen. Ebenso wurde ein reges Interesse an lokalen Neuigkeiten und Geschehnissen festgestellt, dies auch dadurch, dass lokale Themen einen grossen Stellenwert in den Massenmedien haben. Hierbei schwingt auch immer ein gewisser Stolz mit auf die Eigenheiten wie eigenen Produkte und eigenen Rituale der Inseln. Ausserdem scheint zwischenmenschliche Kommunikation und sprachlicher Austausch ein wichtiger Stellenwert auf Inseln einzunehmen, denn man kommt schnell miteinander ins Gespräch und ein grosses Interesse am Gegenüber wird erfahren.

Saffainsel (CH)

Seit den späten 50er Jahren existiert am Mythenquai bei der Landiwiese in Zürich Wollishofen eine künstliche Insel. Sie wurde aus dem Aushubmaterial von dem in dieser Zeit angefertigten Engetunnel errichtet und ist namentlich der schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit gewidmet (SAFFA), welche 1958 auf der Insel stattfand und von knapp 2 Millionen Interessierten zwischen Juli und September anzog. Hierfür wurden eigens für die Ausstellung gestaltete Rundbauten errichtet, die als Symbol der Zusammengehörigkeit der Frauen stehen sollten.
Die Insel ist als Teil der Gewässer-Parzelle im Besitz des Kantons Zürich und dient inzwischen als beliebtes Ausflugziel, insbesondere in den wärmeren Monaten wird sie gerne als Grill-/Badeort genützt. Auf der 3‘000 m2 grossen Insel gibt es einen Rundweg, eine Wiese mit fünf Bäumen, einen Teerplatz mit Mauer, eine Bank, einen Kieselsteinstrand und einen Regenwasserablauf sowie einen Wasserabflussrohr. Die Insel ist über eine Brücke, welche die SAFFA mit dem Festland verbindet, erreichbar.
Im Zuge der Inseluntersuchung wurden Gewässer- und Bodenproben genommen, auch die Baumbeschaffenheit wurde berücksichtigt. Ebenso wurden Wasserstand und Abstände zwischen den einzelnen Objekten gemessen und notiert. Ferner wurden die Insel-Eigenheiten, wie Wasserabflussrohr und Regenwasserablauf analysiert. Ein besonderes Augenmerk wurde auf neuzeitliche Artefakte wie Graffitis oder Fahrradschlösser gelegt.


Verkehrsinsel (CH)

Die Verkehrsinsel Werdhölzli besteht aus einer Tramendhaltestelle der Linie 17 sowie einer Wiese. Die Endstation wird aufgrund einer Streckenverlängerung seit 1976 bedient. Die Tramlinie 17 löste 2011 die Linie 4 ab, welche bis anhin diese Strecke fuhr und nun Richtung Altstetten Nord fährt.
Auf der Wiese ist ein Strommast mit Uhr sowie um den Rasen 6 Bänke stationiert. Zahlreiche Zigarettenstummel lassen ein längeres Verweilen auf den Bänken vermuten. Die Verkehrsinsel ist durch eine einseitig befahrbare Quartierstrasse getrennt. Ein Einbahnschild bzw. ein Durchfahrtsverbotsschild verdeutlichen dies. Auf der einen Seite befindet sich die Wiese, auf der anderen Seite die Endhaltestelle sowie eine Quartierbushaltestelle. Die Tramstation beherbergt einen WC-Kubus, einen Unterstand mit Billettautomat, einen Müllcontainer, einen Mülleimer ferner einen Snackautomaten sowie einen Briefkasten, der täglich mindestens einmal geleert wird. Das Tram umrundet zu Stosszeiten alle 7 Minuten die Verkehrsinsel, wartet für 5 Minuten und fährt wieder zurück Richtung Innenstadt. Nach Mitternacht bis zum Morgengrauen wird der Verkehrsbetrieb eingestellt.
Aufgrund der spezifischen Eigenschaften der Endhaltestelle-Insel wurde ein grosser Zeitaufwand mit Warten und Beobachten verbracht. Ebenso fand eine Bestandesaufnahme der einzelnen Objekte, Elemente statt und es wurde die Frequentierung der Besuchenden sowie Tramfahrenden gemessen.


Guernsey (UK)

Guernsey ist die zweitgrösste der britischen Kanalinseln. Es leben etwa 60'000 Personen der 80 km2 grossen Insel, wovon ungefähr ein Drittel in der Hauptstadt St. Peter Port ansässig ist. Die Insel kann über den eigenen Flughafen oder über den Fährverkehr von Frankreich/England aus erreicht werden. Guernsey ist im britischen Kronbesitz, gehört weder zum Vereinigten Königreich noch zur Europäischen Union, sondern ist in eine selbstverwaltete Vogtei (Bailiwick) mit Parlament unterteilt. Sowohl Jersey (grösste Kanalinsel) als auch Guernsey geben ihre eigenen Banknoten/Münzen als auch Briefmarken heraus. Der grösste Teil des Einkommens wird durch Finanzdienstleistungen erwirtschaftet. Ebenso spielen Tourismus und Landwirtschaft (insbesondere Milchprodukte der Guernsey-Rinder) eine grosse Rolle. Dank der tiefen Steuersätze ist die Inselgruppe auch als Steuerparadies bekannt.
In Zuge der Expedition wurde die Insel einmal zu Fuss umrundet, um die Auffälligkeiten zu dokumentieren. Gestartet wurde in St. Peter Port und in Richtung Süden, wo sich die Steilküsten und Hügellandschaften befinden, und sich nach Norden, zu den Sandstränden, vorgearbeitet. Als westlichste Kanalinsel ist sie Wind und Wetter stärker ausgesetzt. Ebenso hat Guernsey einen der extremsten Gezeitenhube der Welt, insbesondere im Frühjahr von bis zu zwölf Metern am Tag. An der Küste entlang sind noch viele Befestigungsanlagen des geplanten Atlantikwalls zu sehen, welche im 2. Weltkrieg von der Deutschen Wehrmacht während der fünfjährigen Besetzungszeit errichtet wurden. Auffällig sind auch die leerstehenden, überwuchernden oder zerfallenen Treibhäuser, die von einer regen Zeit des Gemüseanbaus (zuerst Wein, dann Tomaten) berichten, die jedoch wegen Kostengründen nicht mehr unterhalten werden.
Es wurde auch öfters von einer Rivalität zwischen Guernsey und Jersey berichtet. Die Inselbewohnenden werden als 'donkeys' (stur und spiessig) bezeichnet, während der Expedition wurden sie als sehr gastfreundlich und interessiert wahrgenommen. Guernsey wird als naturnahe Insel mit einer einfachen Lebensart beschrieben. Ausserdem wird in den Massenmedien rege Werbung für die inseleigenen Produkte betrieben, um die Gemeinschaft und Wirtschaft zu erhalten und fördern. Vielerorts befinden sich kleine Stände mit Kassen (honesty stalls), welche lokales Gemüse oder Blumen verkaufen. Im Allgemeinen scheint das Leben beschaulich und die Kriminalität tief. In der Tagespresse wird von zwei jugendlichen Milchdieben berichtet und auch über die Legalisierung sprich kontrollierte Abgabe von Hanf nachgedacht.


Lützelau (CH)

Lützelau ist neben Ufenau die kleinere der beiden Zürichseeinseln. Die 3.4ha grosse Insel liegt im Bezirk des Kantons Schwyz, gehört jedoch zur naheliegenden Stadt Rapperswil-Jona. Ursprünglich beherbergte die Insel ein Frauenkloster und wurde 744 zuerst vom Kloster St. Gallen und dann im Spätmittelalter vom Grafen von Rapperswil aufgekauft.
Die Insel steht unter Naturschutz und ist unbewohnt. Auf einer Hälfte kann jedoch von Frühling bis Herbst gezeltet werden. Die fast menschenleeren Ufer laden zum Verweilen ein. Zwei Inselwarte betreiben den Zeltplatz mit angrenzendem Restaurant und Bar. Die Ausrüstung muss selber mitgenommen werden. Es stehen jedoch einfache Sanitäranlagen zur Verfügung sowie drei öffentliche Grillplätze. Der Restaurantbetrieb geht bis 22 Uhr, öfters finden auch Anlässe und Konzerte statt. Ab 23 Uhr gilt Nachtruhe. Am Morgen empfiehlt es sich sehr eine Runde im noch ruhigen Zürichsee zu schwimmen. Der Umgang zwischen Inselwarten und unter den Gästen ist sehr familiär, man kommt schnell ins Gespräch.
Die etwa zehnminütige Überfahrt kann von Rapperswil mit dem Inseltaxi oder anderorts mit einem Privatboot unternommen werden, es stehen beschränkte Bootsanlegeplätze zur Verfügung.


Myst Island

Myst Island ist eine fiktive Insel und dient als Umgebung für eine Serie von Computerabenteuerspielen, die ab den 90er Jahren entwickelt wurden. In diesen Spielen müssen Dinge erforscht werden, Funktionsweisen erkannt werden, um letztendlich an ein Ziel zu gelangen. Per Point-and-Click wird die surreale Umgebung, eine einsame Insel, erforscht. Zurzeit ist realMyst Masterpiece Edition die modernste Version.
Zu Beginn gelangt man durch ein Buch auf die Insel. Im Zuge der Expedition wird zuerst die Insellandschaft untersucht. Auf Myst befinden sich Stege, Wege, Aussichtplattformen, Felsen und Hügel, Bäume sowie ein Tempel mit einer Bibliothek, Höhlen und Hütten, die man betreten und dann durch unterirdische Gänge laufen kann. Ebenso gibt es diverse Hebelapparate und Druckknöpfe, die man betätigen kann. Es gibt Hinweise, die, wenn richtig gelöst, zum nächsten Schritt in Richtung Ziel führen könnten. Was das Ziel ist, bleibt jedoch im Unklaren.
In der Tempelbibliothek gibt es zwei besondere Bücher. Sobald sie geöffnet werden sprechen zwei Personen auf und wollen eine vermisste Seite zurück. Die gilt es wohl zu finden. Sonst scheint es auf der Insel keine Lebewesen zu geben. In einem Haus befindet sich eine Zeitmaschine, in der man in verschiedene Epochen reisen kann. Ob sich dadurch etwas verändert, ist noch nicht klar ersichtlich. Jedoch kann es Tag und Nacht werden. Speziell ist ferner der Turm im Wasser mit Zifferblatt, die Zeit kann auch hier verstellt werden. Auf der Insel kann man sich frei bewegen, ins Meer und von der Insel weg, scheint man jedoch nicht zu gelangen.


geplante Forschungsreisen

Phantominseln / prekäre Inseln / Inselprothesen

Phantominseln

Verschwundene Inseln, nie dagewesene Inseln.

Sandy Island wurde 1792 durch Seefahrer zwischen Australien und Neukaledonien entdeckt und seither auf vielen Karten mit einer Grösse von fast 120 Quadratkilometern verzeichnet. Auch auf neuzeitlichen Karten, wie Google Maps, war die Insel ebenfalls vermerkt - Google Earth konnte jedoch nur einen schwarzen Fleck darstellen, da die Bilddaten zur Insel fehlten. 2012 suchten Forscher der Universität von Sydney die Region ab, in der sich die Insel befinden sollte, stellten dort jedoch nur Wassertiefen von mehr als 1300 Meter fest. In der Folge löschten viele Kartenhersteller die Insel aus ihren Werken. Sandy Island ist nun als Phantominsel deklariert. Phantominseln beziehungsweise unbestätigte Sichtungen von Inseln entstanden unter anderem auch wegen der Kollisionsgefahr, die von kleinen Inseln für die Schifffahrt ausging. Somit wurden lieber ein paar Inseln mehr verzeichnet als zu Wenige.

prekäre Inseln

Untergehende Inseln, verlassene Inseln.

Barsakelmes war bis 1996 eine Insel im Aralsee in Kasachstan. Durch die Verlandung des Aralsees wurde sie zuerst zur Halbinsel und 2009 anschliessend Teil des Festlandes. Der Aralsee war mit ursprünglich rund 68.000 Quadratkilometern der viertgrösste Binnensee der Erde. Er verfiel um die Jahrtausendwende wegen Austrocknung in mehrere Teile, da den Hauptzuflüssen grosse Wassermengen für die künstliche Bewässerung von Baumwollanbauflächen entnommen wurden. Dadurch verringerte sich der Zufluss und seitdem sank der Wasserspiegel des Sees kontinuierlich. Die Fläche des Sees ging um 44 Prozent zurück und das Wasservolumen hat sich um 90 Prozent reduziert, gleichzeitig hat sich der Salzgehalt vervierfacht.

Inselprothesen

Ersatzinseln, Neuland.

Sealand ist eine Mikronation auf einer ehemaligen Seefestung nahe der britischen Nordseeküste. Die Plattform wurde in den 60er Jahren durch einen britischen Ex-Major und seinen Anhängern besetzt, welche fortan als Königsfamilie waltet.

Bis heute proklamieren die Besetzenden Sealand als einen eigenständigen Staat und verteidigen ihre Nation erfolgreich gegen feindliche Übergriffe. Auf ihrer offiziellen Staatswebseite sealandgov.org können Teetassensets, Schlüsselanhänger, Titel und Identitätskarten gekauft werden.

PROJEKTE

Pool Party
A study in three acts (Stöðvarfjörður, IS)
There is always something to fight for (Protesters)
Experiment einer Trennung (Eiland Artefakte)

Inselexpertin

Es werden verschiedene Experimente und Studien durchgeführt, um die besonderen Merkmale der abgetrennten Landmassen, und daraus schlussfolgender vermeintlicher Abgrenzung sowie das Leben in Abgeschiedenheit und dennoch Verbundenheit zu untersuchen.



Insel Institut präsentiert: POOL PARTY

Pool Party

Das Insel Institut erforscht Inseln, die keine geschlossenen Einheiten sind, sondern sich immer auf ein Anderes beziehen. Im kunstkasten Winterthur zeigt das Institut diesen Herbst Flagge und sucht Kontaktaufnahme. Im salonsophie wird für einen Abend das passende Setting bereitgestellt: ein Pool. Denn Inseln sind von Wasser umgeben und wir für kurze Zeit auch. Das soll sich auf unsere Gedanken, Gespräche verbindend auswirken. Begleitet von atmosphärischer Musik sowie Speis und Trank kommt die Pool Party in Gange und markiert einen neuen Abschnitt des Insel Instituts.

Eine Studie über abgelegene Orte (Stöðvarfjörður)

Eine Abhandlung, die der Beziehung von abgelegenen Orten - wie sie insbesondere auf Inseln vorkommen - und ihrer vermeintlichen Limitation auf den Grund geht und dabei vorhandene Vorurteile und herkömmliche Werte hinterfragt.


There is always something to fight for (Protesters)

Während ihres Forschungsaufenthaltes in Island hatte die Inselexpertin mit ihrer eigenen Voreingenommenheit zu kämpfen. Diese Vorurteile hat sie während einer Zwischenausstellung mit einem Protestmarsch durch die Fischfabrik versucht über Bord zu werfen. Anschliessend wurde das Publikum eingeladen, es ihr gleich zu tun und ihr eigenes, persönliches Proteststatement zu formulieren.

1 / 10
Silvia protesting
2 / 10
Alex protesting
3 / 10
Coco protesting
4 / 10
Ignas protesting
5 / 10
Johanna protesting
6 / 10
Lauren protesting
7 / 10
Laurent protesting
8 / 10
Una protesting
9 / 10
Vinny protesting
10 / 10
Alex protesting


Experiment einer Trennung (Eiland Artefakte)

Die Trennung zweier zusammengehörender Dinge von unterschiedlichem Material und Beschaffenheit erweist sich als schwieriger als erwartet. Insbesondere ohne dabei Kollateralschaden zu verursachen. Dennoch ist dabei ein eigenes Archipel an die Oberfläche gekommen.

PUBLIK

Veranstaltungen
Institutsverlag
Institutsbibliothek

Inselexpertin

Das Insel Institut publiziert die Ergebnisse und Rückschlüsse der Forschungen im hauseigenen Verlag. Auch wird im Zuge der Forschung eine umfangreiche Institutsbibliothek aufgebaut.
Es werden ferner Veranstaltungen durchgeführt, um den Auftrag, die Aktivitäten und Resultate der Projekte des Insel Instituts der Öffentlichkeit zu präsentieren.



Veranstaltungen

Insel Institut zeigt Flagge im kunstkasten, 14. Oktober bis 26. November 2017
Vernissage Freitag 13. Oktober 2017, 18:30 Uhr / Finissage: 26. November 16:00 Uhr
Insel Institut lädt zur Pool Party ein, 9. November 2017, ab 18.30 Uhr, salonsophie.ch, Turmhaldenstr. 9b, Winterthur

Insel Institut zeigt Flagge

Flagge zeigt wer Stellung bezieht und Präsenz zeigt. Flaggen haben Farben und Bedeutungen und werden oft für nationalistische Zwecke benutzt. Das «Insel Institut» hisst im kunstkasten eine Signalflagge die im internationalen Flaggenalphabet für F (Foxtrot) «ich bin manövrierunfähig, bitte nehmen sie Verbindung mit mir auf» steht. Die Inselexpertin ist seit geraumer Zeit mit dieser Signalflagge unterwegs und sucht auf diese Weise Kontaktaufnahme. Die kausale Doppelaussage des Signals, einerseits die Manövrierunfähigkeit als Illusionsbruch der Unverwundbarkeit und Unvollkommenheit, sowie andererseits die erwünschte Verbindungsaufnahme als Hilfezugeständnis, bilden die Recherche des «Inseln Instituts» treffend ab. An der Vernissage und Finissage wird in einer Aktion die Flagge gehisst beziehungsweise gestrichen. Während der Ausstellung lädt das «Insel Institut» in Kooperation mit salonsophie.ch zu einem Abend der Präsentation ein.

Insel Instituts Flagge



3. Auftritt des Insel Instituts im BEP-Atelier, 11. April 2017, 19 Uhr

Die Inselexpertin Silvia Popp berichtet über ihren mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in Island, nun aus erster Hand.

>> Forschungsaufenthalt in Island

Insel Institut in Island Arbeit Sprache


2. Auftritt des Insel Instituts im BEP-Atelier, 31. August 2016, 19 Uhr

'Island oder suche das Glück nicht mit dem Fernrohr', ein Bericht zu Land, Leuten, Kultur und Gepflogenheiten.

Die Inselexpertin hat vor ihrem Islandaufenthalt Zahlen und Fakten zu Island gesammelt und diese mit Texten und Videoclips dem Publikum unterbreitet.

>> Videoclipsammlung zu Island


1. Auftritt des Insel Instituts im BEP-Atelier, 18. November 2015, 19 Uhr

Das Insel Institut präsentiert sich: bisherige Forschungsreisen und Ergebnisse sowie Aussichten und Planung von weiteren Projekten.

>> bisherige Forschungsreisen
>> geplante Forschungsreisen


Institutsverlag

Das Institut publiziert die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Experimente und Forschungen in Form von Kurzberichten. Auch finden hier erste Gedanken und Ideenansätze zur weiteren Expertise ihren Anfang.

Es wurde ein handlicher Faltplan für Inselexpeditionen im Gründungsjahr des Instituts herausgegeben und kann hier als PDF bezogen werden.

Institutsbibliothek

Seit der Eröffnung des Insel Instituts wird eine umfassende Institutsbibliothek aufgebaut. Die Bibliothek wird Bücher und Publikationen aus den unterschiedlichsten Wissenschafts- und Kunstgebieten beinhalten, um damit einen vielschichtigen Einblick in die Inselthematik zu ermöglichen. Die Sachbücher, Romane und Kunstbücher unterstützen das Insel Institut in seinen Recherchen und dienen der Vorbereitung zukünftiger Projekte.

NEWSLETTER

Inselexpertin

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